Therapeutisches Reiten- für Erwachsene und junge Menschen

Regulation. Beziehung. Entwicklung.

Das Pferd reagiert nicht auf Worte – sondern auf das Nervensystem.

Therapeutisches Reiten ist eine hochwirksame, neurobiologisch fundierte Interventionsform, die insbesondere bei

  • Traumafolgestörungen
  • emotionaler Instabilität
  • Bindungsstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Angst und Übererregung
  • Entwicklungsverzögerungen
  • nachweislich Regulation, Selbstwirksamkeit und Beziehungsfähigkeit fördert.

Im TGZ Waldfrieden ist therapeutisches Reiten kein Freizeitangebot – sondern eine professionell eingebettete therapeutisch-pädagogische Intervention.

Wirkfaktoren des therapeutischen Reitens

  • Körperlich: 

Gleichgewicht, Körperspannung, Koordination

  • Emotional: 

Angstabbau, Selbstwert, Emotionsregulation

  • Sozial: 

Beziehung, Grenzen, Vertrauen

  • Neurobiologisch: 

Beruhigung des Stresssystems

... ein besonderer therapeutischer Raum ...

  • kleine Gruppen
  • ruhige Umgebung
  • kein Leistungsdruck
  • kein Vergleich
  • keine Zuschauer

Nur:

Mensch – Pferd – Beziehung

Warum Pferde therapeutisch wirken

Pferde sind:

  • hochsensibel
  • nicht wertend
  • sozial
  • hier-und-jetzt orientiert

auf Co-Regulation spezialisiert

  • Sie reagieren auf:
  • Herzschlag
  • Muskeltonus
  • Atem
  • emotionale Spannung

Damit wirken sie direkt auf das autonome Nervensystem – der Ort, an dem Trauma, Angst und Stress gespeichert sind.

Anwendungsfelder im TGZ Waldfrieden

  • Trauma & Vernachlässigung
  • Flucht & Bindungsabbrüche
  • ADHS & Autismus
  • aggressivem oder Rückzugsverhalten
  • emotionaler Instabilität
  • Burnout-Prävention
  • Stressregulation
  • emotionale Selbstführung
  • Präsenz & Klarheit

Einbettung in die systemische Arbeit

Im TGZ Waldfrieden ist therapeutisches Reiten Teil eines systemischen Gesamtkonzepts:

Das Pferd arbeitet nicht nur mit dem Menschen – sondern mit dem gesamten Beziehungssystem.

Verhalten wird nicht bewertet, sondern verstanden.

Seminare für Vereine,Verbände, Institutionen & Fachkräfte

Executive Education für Kinder- und Jugendarbeit

 

"Kinder wachsen dort, wo sie sich sicher fühlen – Fachkräfte dort, wo sie verstanden werden.“

In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Belastungen stehen Fach- und Führungskräfte der Kinder- und Jugendarbeit vor wachsenden Herausforderungen:
Trauma, Inklusion, Diversität, Kinderschutz, Fachkräftemangel und eskalierende Verhaltensweisen verlangen nach neuen Lern- und Reflexionsräumen.

Das Tiergestützte Zentrum Waldfrieden bietet einen exklusiven, hochwirksamen Entwicklungsraum, in dem Fachlichkeit, Haltung und Selbstführung zusammengeführt werden.

Warum Waldfrieden Executive-Seminare?

Tiere und Natur wirken dort, wo Worte nicht mehr reichen.
Sie schaffen:

  • Regulation statt Eskalation
  • Beziehung statt Kontrolle
  • Erfahrung statt Belehrung
  • Erkenntnis statt Schuldzuweisung

Waldfrieden verbindet systemische Pädagogik, Traumakompetenz und tiergestützte Interventionen zu einem Executive-Format für Träger, die Qualität, Kinderschutz und Wirksamkeit ernst nehmen.

Unser Executive-Format

Dauer: 1-Tages-Intensivseminare (6–8 Stunden)

Zielgruppen:

  • Vereine
  • Verbände
  • Jugendwarte
  • Jugendämter
  • Träger der Jugendhilfe
  • Leitungsteams
  • Koordinator*innen
  • Fachberater*innen

Ziel:
Tiefgreifende Stärkung von Haltung, Handlungssicherheit und systemischer Wirksamkeit.

Executive-Seminare

1. Wie lernen Kinder wirklich?

Beziehung, Nervensystem & Entwicklung

Für Träger, die wirksame Bildungs- und Förderangebote wollen

Kinder lernen nicht unter Druck, sondern in Sicherheit.
Dieses Seminar verbindet Neurobiologie, Bindungstheorie und systemische Pädagogik.

Erleben mit Tieren
Fachkräfte erfahren körperlich:

  • wie Stress Lernfähigkeit blockiert
  • wie Beziehung Lernen ermöglicht

➡ Konsequenzen für Schule, Jugendhilfe & Vereinsarbeit werden unmittelbar verständlich.

2. Ressourcen aktivieren statt Probleme verwalten

Fachkräfte lernen:

  • den Defizitblick zu verlassen
  • Stärken sichtbar zu machen
  • Kinder wirksam zu empowern

Tiere spiegeln Potenziale – nicht Diagnosen.
Diese Erfahrung verändert pädagogische Haltung nachhaltig.

3. Inklusion & Diversität leben

Inklusion ist keine Methode, sondern eine Haltung.

Dieses Executive-Seminar zeigt:

wie Ausgrenzung entsteht

  • wie Zugehörigkeit gefördert wird
  • wie Vielfalt tragfähig wird

Tiere reagieren jenseits von Etiketten – ein kraftvoller Spiegel für pädagogische Praxis.

4. Kinderschutz als Beziehungskompetenz

Schutz entsteht nicht durch Formulare, sondern durch:

  • Wahrnehmung
  • Beziehung
  • professionelle Präsenz

Tiere zeigen Grenzverletzungen unmittelbar – und lehren Fachkräfte, feine Signale wahrzunehmen.

5. Trauma & Krise verstehen

Herausforderndes Verhalten ist oft ein Ausdruck von Überforderung.

Fachkräfte lernen:

  • Trauma zu erkennen
  • Eskalationen einzuordnen
  • stabilisierend statt strafend zu handeln

Die tiergestützte Arbeit ermöglicht echtes Verständnis statt Theorie.

6. Kinder mit herausforderndem Verhalten begleiten

Dieses Seminar führt weg von:

„Was stimmt mit dem Kind nicht?“

hin zu:

„Was ist im System passiert?“

Tiere machen Stress, Unsicherheit und innere Konflikte sichtbar – ohne Eskalation.

7. Teamarbeit & pädagogische Haltung

Gute Kinderarbeit beginnt im Team.

Dieses Executive-Format stärkt:

  • Vertrauen
  • Kommunikation
  • Rollenklärung
  • gemeinsame Haltung

Tiergestützte Übungen zeigen Dynamiken präzise und wertfrei.

Warum dieses Format Trägern echten Mehrwert bietet

Waldfrieden-Seminare:

  • erhöhen Fachlichkeit
  • senken Eskalationen
  • stärken Kinderschutz
  • verbessern Teamklima
  • reduzieren Fluktuation
  • erhöhen Wirksamkeit

➡ nachhaltige Qualitätssteigerung statt kurzfristiger Schulung

TGZ Waldfrieden

Ein Ort, an dem Kinder, Fachkräfte und Systeme neu in Balance kommen.

Hier entsteht pädagogische Qualität nicht durch Kontrolle, sondern durch Beziehung

Seminare für Führungskräfte & Coaching Erwachsene

Executive Leadership & Nature-Based Learning

 

Führen beginnt innen. Tiere machen es sichtbar.

In einer Welt steigender Komplexität, permanenter Veränderung und hoher emotionaler Belastung benötigen Führungskräfte mehr als Fachwissen:
Sie brauchen innere Stabilität, Klarheit, emotionale Intelligenz und Präsenz.

Das Tiergestützte Zentrum Waldfrieden bietet einen einzigartigen Entwicklungsraum, in dem Führung nicht theoretisch, sondern erlebbar wird.

Warum tiergestützte Führungskräfteentwicklung & Coaching?

Pferde und andere Tiere reagieren nicht auf Titel, Status oder Rhetorik.
Sie reagieren auf:

  • innere Haltung
  • emotionale Stimmigkeit
  • Klarheit
  • Sicherheit
  • Authentizität

Damit machen sie sichtbar, was in klassischen Seminarräumen verborgen bleibt.
Waldfrieden schafft einen Erfahrungsraum, in dem Führung unmittelbar gespiegelt wird – ehrlich, wertfrei und präzise.

Form: Exklusive Tagesseminare (6–8 Stunden)
Ort: TGZ Waldfrieden – Natur, Tiere, Weite
Ziel: Tiefgreifende Persönlichkeits- und Führungskräftecoaching

Unsere Executive-Seminare

1. Klar führen – ruhig wirken – wirksam bleiben

Selbstführung & emotionale Intelligenz

... auch unter Druck souverän bleiben ...

Inhalte

  • Neurobiologie von Stress und Führung
  • Emotionale Selbststeuerung
  • Wirkung von innerer Haltung auf Mitarbeitende
  • Tiergestützte Erfahrung
  • In direkten Begegnungen mit Pferden erleben Teilnehmende:
  • Wie ihre innere Haltung auf andere wirkt
  • Wie Unsicherheit, Druck oder Klarheit sichtbar werden
  • Wie echte Führung ohne Dominanz entsteht
  • Wirkung

Mehr:

  • innere Ruhe
  • Klarheit
  • Entscheidungsstärke
  • authentische Autorität

2. Souverän in Konflikten

Souveränität zeigt sich besonders dann, wenn es schwierig wird.

Teilnehmende lernen:

  • Konflikte frühzeitig zu erkennen
  • emotionale Eskalationen zu vermeiden
  • klare Grenzen zu setzen, ohne Beziehung zu zerstören
  • Tiere spiegeln Spannungen, Machtspiele und Unsicherheiten sofort – ein hochwirksames Lernfeld.

3. Resilienz für Entscheider

Dauerstress verändert das Gehirn.
Waldfrieden bringt zurück in Selbstregulation, Stabilität und Fokus.

Ergebnisse:

  • weniger Reaktivität
  • bessere Entscheidungen
  • mehr innere Kraft

4. Authentisch sein statt kontrollieren

Lerninhalt:

  • wie Vertrauen entsteht
  • warum Kontrolle Leistungsfähigkeit zerstört
  • wie echte Autorität wirkt
  • Pferde folgen nur klarer, ruhiger Führung – nicht Macht.

5. Teams verstehen und steuern

In tiergestützten Übungen werden sichtbar:

  • Loyalitäten
  • Widerstände
  • Dynamiken
  • verdeckte Machtstrukturen

Diese Erkenntnisse lassen sich direkt auf Einzel- Unternehmens- & Teams übertragen.

Warum TGZ Waldfrieden?

Waldfrieden bietet:

  • Weite statt Enge
  • Natur statt Meetingraum
  • Tiere statt Rollenspiele
  • echte Begegnung statt Theorie
  • Hier kann niemand eine Rolle spielen.
    Hier zeigt sich echte Führung.

Ihr Nutzen als Sie

Unsere Seminare führen zu:

  • weniger Burnout
  • Selbstfürsorge und wachsame Sorge
  • Prävention
  • Psychohygiene
  • besseren Teams
  • klareren Entscheidungen

→ messbarer wirtschaftlicher Mehrwert

Seminare für Student*innen der Sozialen Arbeit

Tagesseminare für Studierende der Sozialen Arbeit

 

Die folgenden Tagesseminare (6–8 Zeitstunden) sind speziell für Studierende der Sozialen Arbeit konzipiert. Sie verbinden tiergestützte Pädagogik, erlebnisorientiertes Lernen, Selbstreflexion und praxisnahe Fachlichkeit. Ziel ist es, persönliche Kompetenzen zu stärken, die für professionelles Handeln in komplexen psychosozialen Arbeitsfeldern zentral sind.

1. Tagesseminar

„Resilienz entwickeln – stabil bleiben in fordernden Arbeitsfeldern“

Ziele

  • Eigene Stressmuster erkennen
  • Individuelle und kollektive Resilienzfaktoren stärken
  • Übertragbarkeit auf Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit reflektieren

Inhalte

  • Resilienzkonzepte (personell, sozial, strukturell)
  • Stress, sekundäre Traumatisierung, Abgrenzung
  • Selbstwirksamkeit und innere Haltung

Methoden

  • Tiergestützte Übungen (v. a. mit Pferden: Präsenz, Regulation, Klarheit)
  • Achtsamkeitsübungen im Naturraum
  • Einzel- und Gruppenreflexion
  • Transferarbeit in Kleingruppen

Pädagogische Begründung
Resilienz ist keine individuelle „Härte“, sondern ein lernbarer Prozess, der sich aus Beziehungserfahrungen, Selbstwirksamkeit und sozialer Unterstützung speist. Tiere reagieren unmittelbar und wertfrei auf Körpersprache und emotionale Zustände. Dadurch entsteht ein authentischer Lernraum, der Selbstwahrnehmung und emotionale Regulation fördert – zentrale Kompetenzen professioneller Sozialarbeit.

2. Tagesseminar

„Ressourcen erkennen und nutzbar machen – bei sich selbst und bei Klient*innen“

Ziele

  • Eigene Ressourcen sichtbar machen
  • Ressourcenorientierte Haltung praktisch erleben
  • Übertragung auf Hilfeplanung und Beratung

Inhalte

  • Ressourcenbegriff in der Sozialen Arbeit
  • Unterschied zwischen Defizit- und Ressourcenlogik
  • Biografische und soziale Ressourcen

Methoden

  • Tiergestützte Beobachtungsaufgaben (Stärken im Kontakt erkennen)
  • Naturgestützte Biografiearbeit
  • Symbolarbeit (Ressourcenanker)
  • Reflexionsrunden mit Praxisbezug

Pädagogische Begründung
Ressourcenorientierung ist ein Grundprinzip professioneller Sozialer Arbeit. In der tiergestützten Arbeit erleben Studierende unmittelbar, wie Kompetenzen jenseits von Sprache sichtbar werden. Diese Erfahrung stärkt eine wertschätzende, empowernde Haltung, die für die Arbeit mit vulnerablen Zielgruppen essenziell ist.

3. Tagesseminar

„Konflikte verstehen, aushalten und gestalten“

Ziele

  • Eigene Konfliktmuster reflektieren
  • Handlungssicherheit im Umgang mit Konflikten gewinnen
  • Konflikte als Entwicklungsprozesse begreifen

Inhalte

  • Konfliktdynamiken in Gruppen und Institutionen
  • Nähe–Distanz, Macht, Grenzen
  • Professionelle Rolle in Konfliktsituationen

Methoden

  • Gruppenübungen mit Tieren (Kooperation, Führung, Grenzsetzung)
  • Erlebnispädagogische Aufgaben
  • Rollenanalyse und Perspektivwechsel
  • Moderierte Auswertung

Pädagogische Begründung
Konflikte sind ein zentraler Bestandteil sozialer Praxis. Tiere spiegeln inkonsistentes Verhalten unmittelbar und ermöglichen so ein Lernen jenseits rein kognitiver Ebenen. Studierende entwickeln dadurch Handlungskompetenz, Selbstklärung und Konfliktfähigkeit, ohne reale Eskalationen zu riskieren.

4. Tagesseminar

„Professionelle Haltung, Selbstfürsorge und Psychohygiene“

Ziele

  • Eigene Grenzen wahrnehmen und achten
  • Burnout- und Überlastungsprävention
  • Entwicklung einer professionellen Selbstfürsorgepraxis

Inhalte

  • Psychohygiene in helfenden Berufen
  • Abgrenzung vs. Beziehungsgestaltung
  • Verantwortung für sich selbst im professionellen Kontext

Methoden

  • Achtsamkeit mit Tieren und in der Natur
  • Körperwahrnehmungsübungen
  • Reflexion beruflicher Idealbilder
  • Entwicklung persönlicher Selbstfürsorgepläne

Pädagogische Begründung
Soziale Arbeit erfordert emotionale Präsenz, gleichzeitig aber auch Schutz der eigenen Person. Tiergestützte Settings fördern Entschleunigung, Erdung und Selbstkontakt – grundlegende Voraussetzungen für langfristige Berufsfähigkeit und Professionalität.

5. Tagesseminar

„Erleben statt nur Verstehen – tiergestützte Pädagogik als Methode der Sozialen Arbeit“

Ziele

  • Grundlagen tiergestützter Arbeit kennenlernen
  • Eigene Lernerfahrungen reflektieren
  • Einordnung in professionelle Handlungskonzepte

Inhalte

  • Wirkfaktoren tiergestützter Pädagogik
  • Chancen, Grenzen und ethische Aspekte
  • Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Arbeitsfeldern

Methoden

  • Praktische Einheiten mit verschiedenen Tierarten
  • Beobachtungsaufgaben
  • Fachliche Einordnung und Diskussion
  • Reflexion professioneller Verantwortung

Pädagogische Begründung
Studierende erleben hier handlungsorientiertes Lernen, das Theorie, Selbstreflexion und Praxis verbindet. Dies fördert ein reflektiertes Methodenverständnis und stärkt die Fähigkeit, Angebote fachlich begründet und verantwortungsvoll einzusetzen.

Didaktisches Gesamtkonzept der Tagesseminare

  • Erfahrungsorientiert: Lernen über Erleben statt reiner Wissensvermittlung
  • Reflexiv: Systematische Verknüpfung von Erfahrung, Theorie und Praxis
  • Ressourcenorientiert: Fokus auf Stärken, Kompetenzen und Entwicklungspotenziale
  • Praxisnah: Direkter Transfer in Studien- und Berufspraxis
  • Ganzheitlich: Kopf – Herz – Hand werden gleichermaßen angesprochen

Mehrwert für Studierende der Sozialen Arbeit

Stärkung der persönlichen und professionellen Handlungskompetenz

Förderung von Selbstreflexion, Resilienz und Beziehungsfähigkeit

Vorbereitung auf emotionale, konflikthafte und komplexe Berufssituationen

Ergänzung hochschulischer Lehre durch erfahrungsbasiertes Lernen

Tiere als Medium

„Zwischen Mensch und Tier entsteht eine Form von Beziehung, die frei von Urteil ist – und genau darin liegt ihre heilende Kraft.“
Boris Levinson (Begründer der tiergestützten Therapie)

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